Mit dem Elektroroller bequem und umweltfreundlich vom Zug zum Arbeitsplatz. Mit 50 E-Scootern startet das Reallabor Klima-Connect im Industrie- und Gewerbegebiet Donautal in eine sechsmonatige Testphase.
Ulm. Das Donautal wird grün. Mit der Bereitstellung von 50 Elektrorollern sollen die Beschäftigten des Industrie- und Gewerbegebiets dazu ermuntert werden vom Auto auf die Regionalbahn umzusteigen. „Über 80 Prozent der 20.000 Beschäftigten fahren mit dem privaten Pkw zur Arbeit. Trotz Anbindung des Gewerbegebiets an den öffentlichen Nahverkehr nehmen sie so oftmals Staus im Berufsverkehr in Kauf“, so Dr. Martin Müller. Für den Leiter des Reallabors „Klima-Connect Industriegebiet Donautal“ sind das deutlich zu viele: „Aus diesem Grund möchten wir mit den grünen E-Scootern, mit denen man vom Bahn-Haltepunkt in der Benz-Straße zu den Betrieben fahren kann, möglichst vielen Arbeitern und Angestellten einen Anreiz schaffen, den ÖPNV zu nutzen.“
Mit insgesamt 50 E-Rollern kann man im Industrie- und Gewerbegebiet Donautal umweltfreundlich zum Arbeitsplatz gelangen. Foto: Stefan Loeffler
Die Testphase mit 50 Elektrorollern endet im Oktober. Unterstützt wird das Projekt von den Unternehmen Husqvarna, Noerpel, Teva und Uzin Utz, die in dieser Zeit spezielle Parkzonen auf ihren Firmengeländen ausweisen. Dr. Martin Müller: „Wer den Roller ordnungsgemäß auf diesen Flächen abstellt, bekommt Bonus-Minuten gutgeschrieben.“ Bereitgestellt werden die Fahrzeuge von der Stadt Ulm gemeinsam mit dem E-Scooter Produzenten Tier.
Mit dem Reallabor der Universität Ulm soll der Klimaschutz im Industrie- und Gewerbegebiet vorangetrieben werden – mit Info-Veranstaltungen, Vorträgen zur E-Mobilität und verschiedenen Datenerhebungen und Auswertungen zur derzeitigen Verkehrssituation im Donautal. Unter anderem unterstützt das Team um Martin Müller die Stadt Ulm bei der Entwicklung eines Fahrradwegekonzepts für das Donautal.
Angegliedert ist das vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) mit einer Million Euro geförderte Projekt an die „Initiative Donautal Connect“, ein Zusammenschluss ortsansässiger Unternehmen unter dem Dach des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW).
Warum ist unsere Ernährungsweise klimarelevant? Wie kann man Lebensmittel vor der Mülltonne retten? Und wie kann man sich insgesamt nachhaltiger verhalten, sowohl privat als auch im Beruf? Um diese und weitere Fragen geht es im Projekt Klima Azubis, das in diesem Jahr vom Reallabor Klima Connect der Universität Ulm mit Auszubildenden aus dem Industriegebiet Donautal durchgeführt wird. An sechs Samstagen werden noch bis Mitte November rund 20 Azubis der Stadtwerke Ulm, Teva, Wieland, Gardena, Noerpel und Utzin Utz in Sachen Nachhaltigkeit geschult.
Das Ziel: Die jungen Erwachsenen sollen nicht nur selbst für das Thema sensibilisiert werden, sondern idealerweise gemeinsam und eigeninitiativ ein oder mehrere nachhaltige Projekte entwickeln, die sie im privaten Umfeld, in Vereinen oder bei ihren Arbeitgebern auch nach Ende des Kurses umsetzen. Das könnten etwa vegane Gerichte in der Kantine sein, die Einführung eines papierlosen Büros oder eine regelmäßige Putzete, erläutert Julia Bruckner, die im Reallabor Klima Connect ihre Doktorarbeit schreibt. „Wir erhoffen uns, dass die Azubis mit wachem Blick durch ihr Privat- und Berufsleben gehen und sich durch die Projekte langsam Verhaltensänderungen in ihren Unternehmen ebenso wie in ihrem Freundeskreis durchsetzen“, so Bruckner.
Beim ersten Termin Ende April bekamen die Auszubildenden im Donauschwäbischen Zentralmuseum Grundlagen der Nachhaltigkeit vermittelt. „Die Azubis waren total motiviert und haben gleich unternehmensübergreifende Gruppen gebildet“, freut sich Julia Bruckner. Der zweite Projekttag fand bei Gardena im Industriegebiet Donautal statt. Dort ging es um Nachhaltigkeit und Biodiversität in Theorie und Praxis: Nach einem Vortrag führte ein Gärtner durch den Azubi-Garten mit Insektenhotel und gab Tipps zur richtigen Pflanzenwahl, zum Wassersparen und zu selbstgebauten Hochbeeten. Nach einem Besuch des Ulmer Wochenmarkts retteten die Auszubildende zusammen mit ehrenamtlichen Foodsavern Gemüse und Obst vor der Mülltonne – und lernten am Nachmittag alles rund um das Konzept Foodsharing. Bei den folgenden Terminen wird es um nachhaltigen Konsum, Mobilität, Energie sowie Wohnen gehen.
2022 wurde das Projekt erstmals durchgeführt: vom Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung für Auszubildende aller Ulmer Unternehmen. In diesem Jahr hat das Reallabor übernommen und bietet das Projekt in erster Linie den Unternehmen im Donautal an, die sich auch im Reallabor Klima Connect engagieren.
Über das Reallabor Klima Connect
Wie kann das Ulmer Industrie- und Gewerbegebiet Donautal klimafreundlicher werden? Im 2021 gestarteten Reallabor Klima Connect der Universität Ulm soll in Zusammenarbeit mit der Hochschule Aalen mit Geschäftsleitungen und Beschäftigten ein Zukunftskonzept erarbeitet werden. Keimzelle ist die „Initiative Donautal Connect“, ein Zusammenschluss ortsansässiger Unternehmen unter dem Dach des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft. Das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert das Reallabor „Klima Connect Industriegebiet Donautal“ für drei Jahre mit rund einer Million Euro.
Weitere Informationen
Britta Stegen, Projektkoordinatorin Reallabor Klima Connect, Mail: britta.stegen@uni-ulm.de, Tel. (0731) 50 32 362.
Text und Medienkontakt: Christine Liebhardt
Als junge Forschungsuniversität widmet sich die Universität Ulm globalen Herausforderungen: 12 strategische und interdisziplinäre Forschungsbereiche orientieren sich an den übergeordneten Themen Alterung, Nachhaltigkeit, Technologie der Zukunft sowie Mensch und Gesundheit (www.uni-ulm.de/forschung). Die Forschungsstärke der Universität Ulm belegen hohe Drittmitteleinnahmen und zahlreiche große Verbundprojekte wie Sonderforschungsbereiche und ein Exzellenzcluster. 1967 als medizinisch-naturwissenschaftliche Hochschule gegründet, verteilen sich heute mehr als 10 000 Studierende auf die Fakultäten „Medizin“, „Naturwissenschaften“, „Mathematik und Wirtschaftswissenschaften“ sowie „Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie“. Über 60 Studiengänge, darunter eine steigende Anzahl englischsprachiger Angebote, bieten hervorragende berufliche Perspektiven. Dabei ist die Universität Ulm international wie regional bestens vernetzt. Die Universität Ulm ist Motor und Mittelpunkt der Wissenschaftsstadt mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Kliniken der Maximalversorgung und Technologie-Unternehmen. Der Standort inmitten einer wirtschaftsstarken Region bietet exzellente Bedingungen für den Technologie- und Wissenstransfer.
Im Mai 2018 ist die neue EU-weite Datenschutz-Grundverordnung in Kraft getreten, die eine Überprüfung datenschutzrechtlicher Regelungen nötig macht. Gerne möchten wir Ihnen weiterhin Pressemitteilungen und Medieneinladungen der Universität Ulm zusenden. Sollten Sie jedoch kein Interesse mehr an diesen Informationen haben, löschen wir Sie natürlich umgehend aus unseren Verteilern. Senden Sie hierzu bitte eine Mail mit dem Betreff „Abmeldung“ an die Adresse pressestelle@uni-ulm.de. Sollten wir keine Nachricht von Ihnen bekommen, belassen wir Ihren Kontakt zunächst in unseren Verteilern.
Nicht erst durch die starke Energiepreissteigerung 2022 beschäftigt sich donautalconnect mit der Energiesicherheit und Versorgung unseres Industriegebietes.
Alle Infos hier: ENERGIEKONFERENZ 2023
Oder hier in unserem Info-PDF
Was bedeuten alternative Antriebe und erneuerbare Energien für die Logistikbranche? Wie sehen aktuelle Lösungen aus? Welche Technologie wird sich durchsetzen? – Unsere Vorträge informieren über den derzeitigen Stand der Technik und stellen ein aktuelles Projekt der Noerpel-Gruppe vor. In lockerer Atmosphäre, bei Getränken und einem kleinen Imbiss, haben Sie anschließend die Gelegenheit zum Austausch mit den Rednern und untereinander.
Dr.-Ing. Frank Steinert Abteilungsleiter Fahrzeugsysteme Fraunhofer- Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI, Herausforderungen rund um elektrische Nutzfahrzeuge
Viktoria Wessel, Nachhaltigkeitsmanagerin der Noerpel-Gruppe, Erkenntnisse aus einer Machbarkeitsstudie zur Nutzung alternativer Antriebe bei Noerpel
Die Aktion #schoolmeetsdonautal am 7. Juli 2022 war ein voller Erfolg. Fast 1.000 Schülerinnen und Schüler konnten sich bei der Aktion selbst ein Bild von zahlreichen Berufsbilder in 14 Unternehmen machen. Das Video zeigt Impressionen dieses Tages. Gedreht wurde es von burkert ideenreich
Der nächste Runde Tisch in der Mittagspause über Best Practice Ansätze zur E-Mobilität von Unternehmen im Industriegebiet Donautal steht an:
Am Dienstag, den 27.09.22 treffen wir uns von 12:00 bis 14:00 Uhr in der Seeberger Genusswelt,
Hans-Lorenser-Straße 20, 89079 Ulm.
In lockerer Atmosphäre, bei Getränken und einem Mittagsimbiss wird Jana Eichenlaub (Teamlead Mobility, Husqvarna Group) Erfahrungen der Husqvarna Group im Bereich E-Mobilität teilen. Die Gesprächsrunde bietet Leitenden von Fuhrparks dabei die Gelegenheit zum firmenübergreifenden Austausch.
Der runde Tisch widmet sich insbesondere folgenden Themen:
42 Meter ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende mit der Drehleiter hoch hinauf in den Himmel. Ein krönender Abschluss des Besuchs der Initiative Donautal-Connect bei Magirus, dem Marktführer für Feuerwehrdrehleitern und renommierten Hersteller von Löschfahrzeugen, Rüst- und Gerätewagen, Speziallösungen, Pumpen und Tragkraftspritzen. Das war zwar nicht ganz so hoch wie bei der Weltrekord-Drehleiter, die es auf stolze 68 Meter bringt. Doch „ab 32 Metern ist es egal, dann wird es nicht mehr schlimmer“, so Geschäftsführer Thomas Hilse augenzwinkernd.
Mehr als 20 Teilnehmer hatten sich an diesem Morgen bei Magirus eingefunden die erwartete ein umfangreiches Programm erwartete. Den Auftakt machte Thomas Hilse mit der Vorstellung seines Unternehmens. Für echte Ulmer ist Magirus ein fester Begriff. Schließlich hatte der Ulmer Feuerwehrmann Conrad Dietrich Magirus vor 150 Jahren die „Ulmer Leiter“ Leiter entwickelt: Eine zweirädrige Schiebleiter mit einer Steighöhe von bis zu 14 Metern. Sie war damals eine echte Revolution. Denn erstmals konnte eine Leiter im Freistand bestiegen und im ausgezogenen Zustand bewegt werden. Doch für was Magirus heute alles steht, davon wissen die wenigsten Ulmer tatsächlich alles. So fertigt das Unternehmen nicht nur Drehleitern und klassische Feuerwehrfahrzeuge, sondern ein breites Spektrum an weiteren Produkten: von geländegängigen und leichten allradgetriebenen kleinen Fahrzeugen bis hin zum Dragon, einem Spezial-Fahrzeug für die Flughafenfeuerwehr. Der 40-Tonner fasst tausende Liter Löschmittel und beschleunigt trotzdem in 18 Sekunden von 0 auf 100. Zunehmend sind aber auch Löschroboter im Trend. Etwa der „Wolf“, der zuletzt beim Brand des Sprengplatzes im Berliner Grunewald eingesetzt wurde. Mit seiner Hilfe konnte die Temperatur am Brandort gesenkt werden, ohne Menschen in Gefahr zu bringen. Jedes Feuerwehrfahrzeug ist eine Einzelanfertigung und speziell für die Anforderungen des jeweiligen Auftraggebers konfiguriert. Vom ersten Gespräch bis zur Auslieferung des fertigen Fahrzeugs können so bis zu zwei Jahre ins Land gehen.
Auf großes Interesse stieß auch der zweite Vortrag, in dem Klaus Eder, Geschäftsführer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm, die Gasmangel-Lage und die Strompreisentwicklung mit der regionalen Brille betrachtete. Er machte deutlich, vor welchen Herausforderungen die Stadtwerke aktuell stehen und wie sich diese Krise für die Bürgerinnen und Bürger, aber insbesondere auch für die Unternehmen im Ulmer Donautal auswirken könnte. In diesem Zusammenhang forderte er einen massiven und schnellen Ausbau regenerativer Energien, gerade auch durch neue PV-Anlagen auf den Dachflächen von Unternehmen. Dabei wiesen er und Andreas Burkhard, General Manager Teva Deutschland & Österreich und Sprecher der Initiative Donautal-Connect auch auf die Aktivitäten des Reallabors KlimaConnect im Industriegebiet Donautal hin. Dieses mit Unterstützung der Initiative zustande gekommene und öffentlich geförderte Projekt soll im Dreiklang aus den Bereichen Mobilität (Uni Ulm), Treibhausgas-Bilanzierung (Uni Ulm) und Energieeffizienz, Klimaanpassungsmaßnahmen und Ökologie (HS Aalen) eine übergreifende Klimaschutzstrategie für das Industriegebiet erarbeiten.
Daneben stellte Andreas Burkhard auch die weiteren Aktivitäten der Initiative Donautal-Connect vor und rief die Unternehmen im Industriegebiet zur aktiven Mitarbeit auf, um die Attraktivität dieses ältesten und größten Industriegebiets in Ulm künftig deutlich zu steigern.
Wie ein maßgeschneidertes Feuerwehrfahrzeug entsteht, davon machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende selbst ein Bild: Beim Rundgang durch die Fertigung konnten sie am Ende nachvollziehen, warum es etwas länger dauert, solch ein Fahrzeug herzustellen. Denn tatsächlich gleicht keines dem anderen. Und jedes für sich ist vollgestopft mit allem, was man für den jeweiligen Einsatzzweck bei der Feuerbekämpfung braucht – ein echtes Meisterstück aus Ulm.
Solche Menschenmassen sieht man selten im Donautal: Mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler aus Ulm und Neu-Ulm waren am Donnerstag, 7. Juli, früh auf den Beinen, um die verschiedenen Betriebe des Industriegebiets im Rahmen der Aktion #schoolmeetsdonautal kennenzulernen. Das gemeinsam von der Agentur für Arbeit, der IHK Ulm sowie der Unternehmer-Initiative Donautal Connect erstmals veranstaltete Event war somit ein voller Erfolg. „Die tolle Resonanz seitens der Firmen und auch seitens der Jugendlichen zeigt, dass die Nachfrage nach innovativen Möglichkeiten zur Berufsorientierung groß ist – insbesondere nach zweieinhalb Jahren Corona“, so Karl-Heinz Raguse vom Der Mittelstand. BVMW e.V. und Mitinitiator von #schoolmeetsdonautal. Für die Teilnehmenden bot sich zudem die einmalige Gelegenheit, spannende Berufe und Unternehmen nicht nur theoretisch, sondern vor Ort und „hands on“ kennenzulernen. Auch Oberbürgermeister Gunter Czisch und IHK-Geschäftsführerin Petra Engstler-Karrasch äußerten sich in ihren Eröffnungsstatements überzeugt von dem neuartigen Konzept.
Nach dem Start der Aktion um 8 Uhr bei Seeberger, wurden die Schülerinnen und Schüler entsprechend den Berufsfeldern, für die sie sich vorab angemeldet hatten, rotierend zu einer Auswahl der teilnehmenden Unternehmen gefahren. In relativ kurzer Zeit und ohne größeren Eigenaufwand konnten sie so einen Eindruck von diversen interessanten Tätigkeiten bei unterschiedlichen Betrieben gewinnen. In vier verschiedenen Berufsfeldern wurden mehr als 35 Ausbildungsberufe bei 14 Unternehmen präsentiert. Die Bandbreite erstreckte sich dabei von Bau und Logistik über den kaufmännischen Bereich bis hin zu Ausbildungsberufen im Labor oder in der IT.
Beim Eröffnungsempfang in der Seeberger Genusswelt lobten unter anderem OB Gunter Czisch, IHK-Geschäftsführerin Petra Engstler-Karrasch und Seeberger-Geschäftsführer Clemens Keller den Ansatz von #schoolmeetsdonautal. Karl-Heinz Raguse betont: „Die Aktion ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, was unternehmerische Initiative bewegen kann. Denn um auch zukünftig erfolgreich Wohlstand zu schaffen, brauchen wir diese enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Bildungssystem.“
Unterstützt durch: Agentur für Arbeit, IHK Ulm, Der Mittelstand. BVMW e.V.
Sie möchten mehr darüber erfahren, wie die Mobilität der Zukunft in Ihrem Unternehmen vorangetrieben werden kann? Dann laden wir Sie herzlich zu einer spannenden Veranstaltung in der Mittagspause ein: Die Vorträge informieren über die aktuellen Fragen zur E-Mobilität in Unternehmen und richtet sich an Geschäftsführende und Leitende von Fuhrparks. In lockerer Atmosphäre, bei Getränken und einem kleinen Imbiss, haben Sie anschließend die Gelegenheit zum Austausch mit den Rednern und untereinander.
Vortragende:
Lukas Minnich, Oeko-Institut Darmstadt: Die elektrische Pkw-Flotte – stärkster Hebel für die klimafreundliche Unternehmensmobilität?
Manuel Meishammer, SWU: Lösungsvorschläge für die Ladeinfrastruktur in der Industrie
Georgios Papadopoulos, Fuhrparkmanager Uzin Utz AG: Herausforderungen der E-Mobilität im Fuhrparkmanagement bei Uzin Utz
Reallabor Klima Connect – Initiative Donautal-Connect – Der Mittelstand. BVMW e.V.
Im Rahmen der Aktion #schoolmeetsdonautal verschaffen am 7. Juli 2022 große und kleinere Unternehmen im Ulmer Industriegebiet Donautal interessierten Schülerinnen und Schülern direkte Einblicke in zahlreiche spannende Berufsfelder. Die Teilnehmer können sich dabei vor Ort in den Unternehmen ein eigenes Bild von den Ausbildungsangeboten machen. Je nach Interessensgebiet werden dafür unterschiedliche Bustouren angeboten. Hinter der Aktion stehen mit der Initiative Donautal Connect eine ganze Reihe bekannter Unternehmen, aber auch echte „hidden Champions“. Daneben wird #schoolmeetsdonautal von der Agentur für Arbeit und der IHK unterstützt. „Anders als bei herkömmlichen Ausbildungsmessen haben Schülerinnen und Schüler hier die einmalige Gelegenheit, direkt in die Unternehmen hineinzuschnuppern und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob es zu ihren Vorstellungen von einer beruflichen Zukunft passen könnte“, erklärt Karl-Heinz Raguse vom Der Mittelstand. BVMW e.V. und Mitinitiator von #schoolmeetsdonautal. Weitere Informationen zu den einzelnen Touren, den teilnehmenden Unternehmen und den angebotenen Ausbildungsberufen finden Interessierte auf der Website https://schoolmeetsdonautal.de. Die Anmeldung erfolgt entweder über die teilnehmenden Schulen oder auch direkt über die Website. Anmeldeschluss ist der 7. Juni 2022.
#schoolmeetsdonautal organisiert unterschiedliche Touren zu insgesamt mehr als 35 Ausbildungsberufen:
• Berufsfeld 1: Berufe rund um Bau, Logistik und Verkehr
• Berufsfeld 2: Berufe rund um Elektronik, IT, Mechanik und Technik
• Berufsfeld 3: Kaufmännische Ausbildungsberufe
• Berufsfeld 4: Berufe rund um Fertigung, Labor und Produktion
Während die Vormittagstouren von der Agentur für Arbeit organisiert werden und für die teilnehmenden Schulen reserviert sind, können sich für den Nachmittag alle Interessierten auch privat anmelden.
Initiiert wurde #schoolmeetsdonautal über die Initiative Donautal Connect von den Unternehmen Jacob Bek, Seeberger und die Winkler Unternehmensgruppe. „Die Idee war es, den Schülerinnen und Schülern statt Hochglanzbroschüren und tollen Messeständen einmal die Realität in den Unternehmen vor Ort zu präsentieren und ihnen die Gelegenheit zu geben, sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen“ erläutert Jan Büchse, Seeberger GmbH, „Das ist Berufsorientierung ‚Live und in Farbe‘ und eine außergewöhnliche Chance für Jugendliche.“, ergänzt Mirko Rothe von der Agentur für Arbeit Ulm, „Gleichzeitig wollen wir auch zeigen, welche vielfältigen und attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten das größte Ulmer Industriegebiet im Donautal bietet“, Karl-Heinz Raguse, Der Mittelstand. BVMW e.V. Entsprechend breit gefächert ist auch das Spektrum der teilnehmenden Unternehmen:
– Jakob Bek Stahlgroßhandel
– E.SYSTEME21 -Deine Energie!
– Geiger & Schüle Bau Ulm
– Heim Gruppe
– Höhn Display + Verpackung
– Husqvarna Group
– Noerpel
– Seeberger
– Seifert Logistics Group
– SWU
– Teva
– Uzin Utz
– Winkler Unternehmensgruppe
Unterstützt durch: Agentur für Arbeit, IHK Ulm, Der Mittelstand. BVMW e.V.