Autor: raguse

  • Nie wieder hungrig im Industriegebiet Donautal

    Nie wieder hungrig im Industriegebiet Donautal

    Die mangelhafte Nahversorgung war eines der Themen, die in der letztjährigen Umfrage der Initiative Donautal Connect von einer Mehrzahl der teilnehmenden Mitarbeiter im Industriegebiet Donautal bemängelt wurde. Um hier für mehr Übersicht zu sorgen, steht ab sofort auf der Donautal Connect-Website unter https://donautal-connect.de/nie-wieder-hungrig/ eine interaktive Karte zur Verfügung, die die bestehenden Angebote außerhalb der Firmenrestaurants und Kantinen anzeigt. Neben stationären Imbissständen und Restaurants sind hier auch Lieferdienste sowie mobile Angebote wie etwa Foodtrucks abrufbar, die nur zu bestimmten Tagen und Zeiten an unterschiedlichen Orten Station machen. „Schon der erste Blick auf diese Karte zeigt, dass das Angebot derzeit immer noch übersichtlich ist. Unser Ziel ist es deswegen, gezielt weitere Anbieter zu motivieren, auch im Industriegebiet Donautal aktiv zu werden – insbesondere auch die mit mobilen Essensangeboten. Interessenten können sich deswegen über unsere Website direkt bei uns melden. Das gilt auch für alle, die noch nicht auf der Karte verzeichnet sind“, erklärt Julian Utz, Vorstand der Uzin Utz AG und einer der Sprecher der Initiative.
    Neben dem Ausbau des kulinarischen Angebots lotet die Initiative Donautal Connect auch weiterhin Möglichkeiten aus, Einkaufsmöglichkeiten im Industriegebiet zu schaffen. „Hier verzeichnen wir auf Anbieterseite durchaus Interesse. Allerdings sind die Einstiegshürden für die Ansiedlung etwa eines Supermarktes deutlich höher als bei einem Foodtruck“, erläutert Karl-Heinz Raguse vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft BVMW, unter dessen Dach die Initiative arbeitet.

    Reallabor KlimaConnect untersucht Radverkehr und E-Mobilität

    Auch das mit öffentlichen Mitteln geförderte Reallabor KlimaConnect im Industriegebiet Donautal hat inzwischen seine Arbeit aufgenommen. Das Forschungsprojekt der Universität Ulm, das ebenfalls mit Unterstützung von Do-nautal Connect initiiert wurde, fokussiert sich dabei zunächst auf die Themen „Fahrradverkehr“ und „Elektromobilität“. So sollen mithilfe einer Erreichbarkeitsanalyse gezielt Vorschläge für den Aufbau eines Radwegenetzes und den Ausbau des Donauradwegs gemacht werden, über den täglich zahlreiche Mitarbeiter ins Industriegebiet zur Arbeit fahren. Dazu gehört auch eine Verkehrszählung auf dieser stark frequentierten Strecke. Die Ergebnisse sollen zudem direkt in die entsprechenden Planungen der Stadt Ulm einfließen. Parallel dazu wird in Zusammenarbeit mit interessierten Unternehmen und den SWU Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm eine Erhebung zum Thema Ladeinfrastruktur durchgeführt, um den tatsächlichen Bedarf und die Positionierung von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Ladenmöglichkeiten festzustellen. „Neben diesen beiden konkreten Themen stehen weitere auf unserer Agenda. Dazu gehören beispielsweise die dezentrale Erzeugung und Verteilung von Energie beispielsweise durch PV-Anlagen auf den industriellen Gebäuden. Aber auch über aktuelle Fragen wie etwa zum Hochwasserschutz denken wir derzeit nach“, erklärt Professor Martin Müller, Leiter des Projekts „Klima Connect“ und des Instituts für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Ulm.

    Kontaktdaten:
    Initiative Donautal Connect im BVMW
    Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V.
    Koordination: Karl-Heinz Raguse
    Tel.: +49 731 9717 155
    karl-heinz.raguse@bvmw.de

    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
    Press’n’Relations GmbH – Uwe Pagel
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  • Prima Klima im Industriegebiet: Reallabor will nachhaltiges Handeln und Klimaschutz im Donautal voranbringen

    Prima Klima im Industriegebiet: Reallabor will nachhaltiges Handeln und Klimaschutz im Donautal voranbringen

    Wie kann das Ulmer Industrie- und Gewerbegebiet Donautal klimafreundlicher werden? In einem neuen Reallabor der Universität Ulm soll mit Geschäftsleitungen und Beschäftigten ein Zukunftskonzept erarbeitet werden. Keimzelle ist die „Initiative Donautal Connect“, ein Zusammenschluss ortsansässiger Unternehmen unter dem Dach des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW). Das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) fördert das neue Reallabor „Klima Connect Industriegebiet Donautal“ für drei Jahre mit rund einer Million Euro.

    „Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft tragen Reallabore ‚made in BW‘ mit ihren Projekten einen entscheidenden Teil zum Klimaschutz bei. Mit dem Reallabor „Klima Connect“ leistet die Universität Ulm auch einen wertvollen Beitrag, indem das Projekt eine übergreifende Klimaschutzstrategie für das Industriegebiet Donautal mitentwickelt. Des Weiteren werden dort zielführende Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele in den Bereichen Energie, Wärme, Mobilität, Bildung und Infrastruktur erarbeitet, die langfristig auf den Erhalt des Klimas einzahlen“, sagt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zum neuen Reallabor.

    Industrie- und Gewerbegebiete gelten eher selten als Vorbilder in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Auch im Ulmer Donautal, das an ein Naturschutzgebiet grenzt, verfügen noch nicht alle Betriebe über ein Klimaschutzkonzept. Darüber hinaus zeigt eine Erhebung von Donautal Connect und der Universität Ulm: Über 80 Prozent der 20 000 Beschäftigten fahren mit dem privaten PKW zur Arbeit. Trotz Anbindung des Gewerbegebiets an den öffentlichen Nahverkehr nehmen sie so oftmals Staus im Berufsverkehr in Kauf. Diese Ausgangslage macht das Gewerbegebiet zum optimalen Standort des neuen Reallabors „Klima Connect“. Ansässige Branchen umfassen metallbearbeitende Betriebe, den Maschinen- und Nutzfahrzeugbau, Logistik- und Baustoffunternehmen sowie die Lebensmittel- und Pharmaindustrie. „Gemeinsam mit Unternehmensleitungen und Beschäftigten wollen wir eine übergreifende Klimaschutzstrategie für das Donautal bis 2030 erarbeiten“, erklärt Professor Martin Müller, Leiter des Projekts „Klima Connect“ und des Instituts für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Ulm.

    Klimaschutz soll nicht am Werkstor enden

    Die Besonderheit des Formats: Arbeitgeber und Arbeitnehmer werden bereits in die Entwicklung der Realexperimente einbezogen, die den Weg zu einem nachhaltigeren Donautal ebnen. Dieses persönliche Engagement soll letztlich zu mehr Handlungskompetenz im Klimaschutz beitragen. Aktionsfelder reichen von Energieeinsparungen bis zu neuen Mobilitätskonzepten. Insgesamt soll das Reallabor einen so genannten Spillover-Effekt in andere Lebensbereiche erreichen. „Klimaschutz erfordert den Austausch über Unternehmensgrenzen hinweg. Das Reallabor bietet ideale Bedingungen, um verschiedene Maßnahmen zu diskutieren und sogar auszuprobieren“, erklärt Michael Hiete, Professor für Wirtschaftschemie an der Universität Ulm.

    Um die heterogene Gruppe der Beschäftigten im Donautal zu nachhaltigem Handeln für den Klimaschutz zu motivieren, wurde das Reallabor sorgfältig konzipiert. Am Anfang stehen Workshops mit der Initiative Donautal Connect: Dieser Zusammenschluss ansässiger Unternehmen bemüht sich um eine höhere Standortattraktivität und gemeinsame Mobilitätslösungen. „Wir haben im Grunde alle dieselben Probleme, große Unternehmen genauso wie mittlere und kleine. Deswegen haben wir uns zusammengeschlossen, um unsere Interessen zu bündeln, mit einer Stimme zu sprechen und Synergien durch gemeinsame Projekte zu erschließen“, fasst Andreas Burkhardt zusammen, Geschäftsführer des Arzneimittelherstellers Teva und einer der Initiatoren dieser im weiten Umkreis bislang einzigartigen Initiative.

    Fahrradmobilität als wichtiges Aktionsfeld

    Bereits im Vorfeld wurden Arbeitgeber- und -nehmer über ihr Mobilitätsverhalten, zu den Punkten Nahversorgung und Infrastruktur sowie zu ihren Einstellungen zum Klimaschutz und -wandel befragt. Dabei hat sich unter anderem das große Potenzial der Fahrradmobilität gezeigt. Bisher ist das Donautal allerdings noch nicht optimal an Fahrradwege angebunden. Im Industriegebiet selbst gibt es nur einen einzigen Radweg. „Planungen für Fahrradwege sind ein ideales Anwendungsfeld für unser Reallabor. Die Akteure im Donautal haben ganz unterschiedliche Interessen: Mitarbeitende wollen schnell und sicher zu ihrem Arbeitsplatz gelangen, LKWs benötigen Stell- und Rangierfläche – und auch auf den Werksgeländen müssen für die Fahrradmobilität womöglich Veränderungen vorgenommen werden“, erläutert Professor Müller. Aber auch andere Beispiele wie die Erstellung eines gemeinsamen Klimaschutzkonzepts sind im Reallabor denkbar, wobei auf bestehenden Einzelinitiativen aufgebaut werden soll.

    Insgesamt fördert das Format Reallabor den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Das Institut für Nachhaltige Unternehmensführung steuert seine mehrjährige Erfahrung mit dem Textil-Reallabor „Dietenheim zieht an“ bei. Expertise zur kommunalen Klimaanpassung und zu übergreifenden Energiekonzepten kommt von den Professuren für Wirtschaftschemie (Universität Ulm, Professor Michael Hiete) und erneuerbare Energien (Hochschule Aalen, Professorin Martina Hofmann). Weitere Akteure im Reallabor reichen von der Stadt Ulm bis zum Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (unw). In den kommenden drei Jahren werden die Aktivitäten und Ergebnisse von „Klima Connect“ in die Lehre des Master-Studiengangs Nachhaltige Unternehmensführung an der Universität Ulm einfließen. Die MWK-Förderung erfolgt über die Ausschreibung „Reallabor Klima“.

    Bildtext: Prof. Martin Müller leitet das Institut für Nachhaltige Unternehmensführung (Foto: Manfred Helzle)

  • Umfrageergebnisse „Wir wollen’s wissen“: Die Nahversorgung ist Thema Nummer 1 im Donautal

    Die Mehrzahl der Arbeitnehmer wird wohl auch in Zukunft nicht ohne weiteres auf den PKW für die Fahrt zur Arbeit verzichten wollen. Das ist eines der Ergebnisse der Umfrage „Wir wollen’s wissen“, die die Entscheider-Initiative Donautal Connect mit Unterstützung der Ulmer Universität und der Stadt Ulm im September gestartet hatte. Daneben vermissen die Befragten vor allem Angebote im Bereich der Nahversorgung wie Einkaufsmöglichkeiten, Bäcker oder Restaurants. Bei der Frage nach der Parkplatzsituation fällt auf, dass hier vor allem eine zu geringe Anzahl von Parkplätzen mit Ladestationen für Elektroautos bemängelt wird. „Das deutet darauf hin, dass die Elektromobilität auch in der Breite unserer Belegschaften ein wesentliches Thema geworden ist“, erklärt Andreas Burkhardt, Teva-Geschäftsführer und einer der Initiatoren der Initiative Donautal connect. Insgesamt haben sich bis dato mehr als 3.600 der im Donautal Beschäftigten an der Umfrage beteiligt. Auf Basis der Antworten planen Donautal Connect und die Stadt Ulm nun die Umsetzung einer Reihe von konkreten Maßnahmen. Zu den Ergebnissen …

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  • Wir wollen’s wissen: Große Umfrage zu Verkehr und Infrastruktur

    Wir wollen’s wissen: Große Umfrage zu Verkehr und Infrastruktur

    Ulms ältestes Industriegebiet soll sinnvoll weiterentwickelt werden. Um die dafür notwendige Datenbasis zu schaffen, hat die Initiative Donautal connect, ein Zusammenschluss von Entscheidern aus Unternehmen des Industriegebiets, jetzt eine Online-Umfrage gestartet. Mit Unterstützung des Instituts für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Ulm wurden jeweils eigene Fragebögen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber entwickelt und vom Donautal-Connect-Mitglied Uzin Utz als Online-Umfrage umgesetzt. Im Fokus der Fragen an die Arbeitnehmer stehen Themen wie Arbeitswege, Verkehrsmittelnutzung, Arbeitszeiten, Nahversorgung oder Infrastruktur. Die Fragen an die Arbeitgeber konzentrieren sich dagegen neben allgemeinen Fragen zum Unternehmen auch auf Bereiche wie Parken, Angebote an die Mitarbeiter oder auch Klimaschutzmaßnahmen. „Nur wenn man genau weiß, wo und wie der Schuh drückt, kann man gezielt Maßnahmen entwickeln, um Abhilfe zu schaffen“, erklärt Andreas Burkhardt, TEVA-Geschäftsführer und einer der Initiatoren der Initiative Donautal connect. Neben der Universität Ulm unterstützt auch die Stadt Ulm das Projekt.

    „Die Online-Umfrage ist für alle, die im Donautal arbeiten, eine Chance, die Zukunft dieses Industriestandorts mitzugestalten. Deswegen würden wir uns über eine rege Beteiligung freuen“, unterstreicht Joachim Müller, Finanzgeschäftsführer bei der Gardena Manufacturing GmbH und ebenfalls einer der Initiatoren von Donautal connect, die Bedeutung. Gleichzeitig ruft er alle Unternehmer im Donautal auf, sich bei Donautal connect zu beteiligen. „Wir sind offen für alle, die gemeinsam an der Zukunft dieses Standorts mitarbeiten wollen.“

    Weitere Projekte geplant

    Die Umfrage ist nur eine der Maßnahmen, mit der die Mobilität im Industriegebiet Donautal genauer unter die Lupe genommen werden soll. „Wir sind derzeit auch in Überlegungen, wie wir mithilfe entsprechender Sensoren, die Verkehrsflüsse und insbesondere den LKW-Verkehr erfassen können. Diese Sensoren wollen wir in das bestehende LoRa-WAN integrieren, um so die Daten auf unserer zentralen Plattform erfassen und auswerten zu können“, berichtet Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch. Auf Basis der Ergebnisse sollen dann konkrete Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden, um die bestehenden Verkehrs- und Infrastrukturprobleme im Industriegebiet Donautal zu lösen. Die Finanzierung der Projekte soll mit öffentlichen Fördermitteln erfolgen. Dazu wurde beispielweise ein Antrag auf Mittel aus dem Projekt „Reallabor Klima“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gestellt.

    Unternehmer-Initiative unter dem Dach des BVMW

    Die Initiative Donautal Connect wurde von Entscheidern aus großen und kleinen Unternehmen im Ulmer Donautal gegründet. Sie haben sich zusammengeschlossen, um ihre Interessen zu bündeln, mit einer Stimme zu sprechen und Synergien durch gemeinsame Projekte zu erschließen. Ziel ist es, die zahlreichen Probleme dieses ältesten Ulmer Industriegebiets anzugehen und die Attraktivität des Standorts deutlich zu steigern. Die Initiative Donautal Connect ist unter dem Dach des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft BVMW angesiedelt, der auch die Treffen und die Kommunikation organisiert. „Die Ziele des BVMW und von Donautal Connect sind in vielen Fragen deckungsgleich. Die Zusammenarbeit erspart zudem eine Menge bürokratischen Aufwand, wie er beispielsweise mit der Gründung eines eigenen Vereins verbunden wäre“, erläutert Karl-Heinz Raguse, Leiter der regionalen BVMW-Geschäftsstelle.

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  • Spatenstich: SWU verlegt Glasfaserkabel im Industriegebiet Donautal

    Im Industriegebiet Donautal haben die Bauarbeiten zur Verlegung schneller Glasfaserkabel begonnen. Damit startet die erste Etappe des flächendeckenden Highspeed-Netz-Ausbaus in Ulm und Neu-Ulm – genau fünf Monate nach der offiziellen Bekanntgabe der Ausbaupläne. Im Rahmen eines festlichen Spatenstichs freuten sich Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch, SWU-Geschäftsführer Klaus Eder, Michael Beuschlein, Geschäftsführer SWU TeleNet und Wolfgang Rabe, Geschäftsführer SWU Netze, über die große Nachfrage von Seiten der Unternehmen. So hat nicht zuletzt die sehr hohe Auftragsquote an Glasfaseranschlüssen eines Großteils der hier ansässigen Firmen zu dem zügigen Ausbaustart beigetragen.

    In seinem Grußwort betonte Gunter Czisch als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm, dass der flächendeckende Ausbau des Glasfasernetzes als wichtigste Herausforderung ein zentraler Bestandteil für die Entwicklung von Ulm und Neu-Ulm zu Smart Cities sei. Neben den klassischen Versorgungsaufgaben einer Stadt, wie Strom, Gas, Wasser oder Straßen, gehöre auch und gerade der Aufbau einer zukunftsfähigen Highspeed-Infrastruktur hierzu, um für die zunehmende Digitalisierung von Arbeits- und Lebenswelten in den Smart Cities Ulm und Neu-Ulm gerüstet zu sein. Für den Aufbau der schnellen Kommunikationsleitungen investieren die SWU bis 2024 insgesamt 30 Millionen Euro.

    Wenig Beeinträchtigungen

    Mit der Verlegung ist das Bauunternehmen Geiger und Schüle Bau GmbH & Co. KG aus Ulm beauftragt worden. Dessen Geschäftsführer Rolf Mezger und sein Bereichsleiter Straßen- und Tiefbau Bekim Mirakai betonte, dass die Glasfaserleitungen in kleinen Bauabschnitten von 50 bis 150 Metern fast durchgängig im Gehwegbereich verlegt werden. „Auf diese Weise stellen wir sicher, dass der Verkehr im Donautal auch während der Verlegearbeiten ohne nennenswerte Beeinträchtigungen weiter fließt“, so Rolf Mezger. Die Arbeiten starten in der Graf-Arco-Straße und in der Daimlerstraße, weitere Bauabschnitte werden sukzessive bis Ende 2019 folgen. Insgesamt werden im Ulmer Donautal über 20 Kilometer Glasfaser in allen Straßenzügen verlegt. Über die mehr als 190 Hausanschlüsse im Donautal können dann die vielen Büro- und Gewerbeeinheiten angebunden werden.

    Kompetenz und Verantwortung vor Ort

    Als Gründe für die hohe Akzeptanz sieht SWU-Lenker Klaus Eder nicht nur Aktionen wie den kostenfreien Hausanschluss inklusive 20 Metern Zuleitung und die leistungsstarken SWU-Glasfaser-Produkte bis in den Gigabit-Bereich. Neben der leistungsfähigsten digitalen Infrastruktur und der breitgefächerten Produktpalette habe auch die örtliche Nähe und Erreichbarkeit von SWU als Dienstleister beigetragen. Klaus Eder: „Die Unternehmen im Donautal, aber auch die Bürger von Ulm und Neu-Ulm, schätzen einen kompetenten und verantwortlichen Partner vor Ort, der sich auskennt und ansprechbar ist.“

    Gesicherter Ausbau

    Im Gegensatz zu anderen Telekommunikations-Anbietern sehen die SWU von einer Mindest-Anschlussquote in den Ausbaugebieten ab. „Hierauf verzichten wir ganz bewusst! In dieser Hinsicht sehen wir uns nicht nur als Anbieter, sondern vor allem als verantwortungsvollen Versorgungs-Partner“, so Michael Beuschlein. Unternehmen und Wohneigentümer können sich auf diese Weise schon vorab einen Anschluss an die digitale Zukunft sichern. Als nächste profitieren davon die Immobilieneigner im Ulmer Innenstadtviertel „Auf dem Kreuz“. Auch hier hat das Glasfaser-Angebot der SWU TeleNet großes Interesse ausgelöst. Wer dort sein Wohneigentum kostenfrei an das Highspeed-Netz anschließen lassen möchte, kann dies noch bis zum 30. Mai 2019 beantragen.

    Highspeed für jeden Bedarf

    Um die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Unternehmen im Donautal bestmöglich abzudecken, hat die SWU TeleNet eine breite Palette von Basis-Paketen geschnürt. Diese beginnen bei einer Bandbreite von 100 Mbit/s und gehen bis zu 1.000 Mbit/s. Je nach Anforderung werden sie sowohl asymmetrisch als auch symmetrisch zur Verfügung gestellt. Somit sind diese für Unternehmen geeignet, die nicht nur viele Daten empfangen, sondern auch viele Daten schnell versenden wollen. Auch für Unternehmen, die bereits über einen Glasfaser-Anschluss verfügen, ist das SWU-Glasfasernetz eine interessante Option, denn damit können sie sich über eine redundante Internet-Anbindung gegen Ausfälle absichern und im Falle einer Störung einfach auf die andere Leitung umschalten.

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  • Initiative Donautal Connect: gemeinsam, statt jeder für sich

    Fehlende Parkplätze, Verkehrsprobleme, keine Einkaufsmöglichkeiten, kaum gastronomische Angebote oder das Problem der Kinderbetreuung: Herausforderungen wie diesen mussten sich Unternehmen in Ulms ältesten Industriegebiet Donautal bislang alleine stellen. Dem will nun „Donautal Connect“, die Interessengemeinschaft der Entscheider des Industriegebiets Donautal, ein Ende bereiten.

    „Wir haben im Grunde alle dieselben Probleme, große Unternehmen genauso wie mittlere und kleine. Deswegen haben wir uns zusammengeschlossen, um künftig unsere Interessen zu bündeln, mit einer Stimme zu sprechen und Synergien durch gemeinsame Projekte zu erschließen“, fasst Andreas Burkhardt, ratiopharm-Geschäftsführer und einer der Initiatoren, die Ziele dieser in weitem Umkreis bislang einzigartigen Initiative zusammen. Dabei kann Donautal Connect bereits erste Erfolge vorweisen, wie etwa den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes, der dieses Jahr von den SWU Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm umgesetzt wird. Oder eine gemeinsam nutzbare App, über die Mitarbeiter unternehmensübergreifend Fahrgemeinschaften organisieren können. „Wir denken derzeit über die Realisierung eines umfassenden Verkehrskonzeptes nach. Das könnte beispielsweise auch den Bau gemeinsamer Parkhäuser oder ein autonom fahrender Shuttle-Service umfassen. Hier würde das Donautal mit der neuen Breitbandinfrastruktur und der Ringstraße allerbeste Voraussetzungen für ein Modellprojekt mit sich bringen“, erklärt Joachim Müller, Finanzgeschäftsführer bei der Gardena Manufacturing GmbH und ebenfalls einer die Initiatoren.

    Im Sommer 2018 trafen sich die Gründer von Donautal Connect zu ersten Mal, nach den ersten Erfolgen suchen sie nun auch die breite Öffentlichkeit. „Es geht auch darum, als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben und für Lösungen zu sorgen, die unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Leben erleichtern“, so Michael Kasper, Geschäftsführer des Gesundheitsdienstleisters BAD GmbH, der ebenfalls von Anfang an dabei ist. Dabei sieht die Initiative Donautal Connect auch die Stadt gefordert. „Im Donautal sind nicht die kleinsten Steuerzahler Ulms angesiedelt. Deswegen müssen wir, die Unternehmen und die Stadt Ulm, gemeinsam ein Interesse daran haben, die Attraktivität dieses Standorts deutlich zu steigern“, erklärt Andreas Burkhardt. Er begrüßt es deswegen ausdrücklich, dass seitens der Stadtverwaltung derzeit eine große Bereitschaft besteht, gemeinsam mit Donautal Connect an der Weiterentwicklung des Industriegebiets zu arbeiten. Er lädt deswegen auch die weiteren Unternehmen im Donautal ein, sich der Initiative anzuschließen. „Gemeinsam können wir Projekte stemmen, die selbst für die größeren Unternehmen unter uns alleine nicht zu machen sind. Und je mehr Unternehmen mitmachen, desto stärker ist auch unsere gemeinsame Stimme“.

    Die Initiative Donautal Connect ist unter dem Dach des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft BVMW angesiedelt, der auch die Treffen und die Kommunikation organisiert. „Der Ziele des BVMW und von Donautal Connect sind in vielen Fragen deckungsgleich. Die Zusammenarbeit erspart zudem eine Menge bürokratischen Aufwand, wie er beispielsweise mit der Gründung eines eigenen Vereins verbunden wäre“, erläutert Karl-Heinz Raguse, Leiter der regionalen BVMW-Geschäftsstelle.

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  • Mit Anschlussgarantie: Das Glasfasernetz fürs Donautal kommt 2019

    Die SWU wird im Industriegebiet Donautal im Laufe des Jahres 2019 ein flächendeckendes Glasfasernetz verlegen. Dieses Projekt unter Federführung der SWU TeleNet ist gleichzeitig der erste Schritt zu einer flächendeckenden Versorgung von Ulm und Neu-Ulm mit Glasfaser. Um eine hohe Akzeptanz sicherzustellen, erhalten Unternehmen im Donautal, die sich bis 7. Januar 2019 für die Highspeed-Glasfaser entscheiden, einen Hausanschluss inklusive 20 Meter Zuleitung kostenfrei und zudem mit Anschlussgarantie für das Jahr 2019. „Wir haben ganz bewusst auf eine Mindest-Anschlussquote, wie sie andere Anbieter voraussetzen, verzichtet. Die Unternehmen können sich so jetzt einen Anschluss an die digitale Zukunft sichern und später in Ruhe entscheiden, welches der Leistungspakete der SWU TeleNet sie buchen“, erläutert Michael Beuschlein, Geschäftsführer der SWU TeleNet.

    Highspeed für jeden Bedarf

    Um die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Unternehmen im Donautal bestmöglich abzudecken, hat die SWU TeleNet eine breite Palette von Basis-Paketen geschnürt. Diese beginnen bei einer Bandbreite von 100 Mbit/s und gehen bis zu 1 Gbit/s. Je nach Anforderung werden sie sowohl asymmetrisch als auch symmetrisch zur Verfügung gestellt. Somit sind diese für Unternehmen geeignet, die nicht nur viele Daten empfangen, sondern auch viele Daten schnell versenden wollen. Auch für Unternehmen, die bereits über einen Glasfaser-Anschluss verfügen, ist das SWU-Glasfasernetz eine interessante Option, denn damit können sie sich über eine redundante Internet-Anbindung gegen Ausfälle absichern und im Falle einer Störung einfach auf die andere Leitung umschalten.

    Verlegung ohne Verkehrsprobleme

    Gebaut wird das Glasfasernetz von der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbH. Die Glasfaserleitungen werden in kleinen Bauabschnitten von 50 bis 150 Metern fast durchgängig im Gehwegbereich verlegt. Dadurch ist sichergestellt, dass der Verkehr im Donautal auch während der Verlegearbeiten ohne Beeinträchtigungen weiter fließt. Das gilt insbesondere auch für den Schwerlastverkehr. Die Bauarbeiten beginnen ab März, danach folgen im Jahresverlauf sukzessive die weiteren Bauabschnitte. Insgesamt werden im Ulmer Donautal über 20 Kilometer Glasfaser in allen Straßenzügen verlegt. Über die mehr als 190 Hausanschlüsse im Donautal können rund 480 Büro- und Gewerbeeinheiten angebunden werden.

    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Thema „Glasfasernetz“:
    Press’n’Relations GmbH – Uwe Pagel & Uwe Taeger
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    SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH – Bernd Jünke
    Karlstraße 1 – 89073 Ulm
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