Kategorie: donautalconnect

  • 50 E-Scooter für das Donautal

    50 E-Scooter für das Donautal

    50 E-Scooter für das Donautal

    Mit dem Elektroroller bequem und umweltfreundlich vom Zug zum Arbeitsplatz. Mit 50 E-Scootern startet das Reallabor Klima-Connect im Industrie- und Gewerbegebiet Donautal in eine sechsmonatige Testphase.
    Ulm. Das Donautal wird grün. Mit der Bereitstellung von 50 Elektrorollern sollen die Beschäftigten des Industrie- und Gewerbegebiets dazu ermuntert werden vom Auto auf die Regionalbahn umzusteigen. „Über 80 Prozent der 20.000 Beschäftigten fahren mit dem privaten Pkw zur Arbeit. Trotz Anbindung des Gewerbegebiets an den öffentlichen Nahverkehr nehmen sie so oftmals Staus im Berufsverkehr in Kauf“, so Dr. Martin Müller. Für den Leiter des Reallabors „Klima-Connect Industriegebiet Donautal“ sind das deutlich zu viele: „Aus diesem Grund möchten wir mit den grünen E-Scootern, mit denen man vom Bahn-Haltepunkt in der Benz-Straße zu den Betrieben fahren kann, möglichst vielen Arbeitern und Angestellten einen Anreiz schaffen, den ÖPNV zu nutzen.“

     

    Mit insgesamt 50 E-Rollern kann man im Industrie- und Gewerbegebiet Donautal umweltfreundlich zum Arbeitsplatz gelangen.Foto: Stefan Loeffler
    Mit insgesamt 50 E-Rollern kann man im Industrie- und Gewerbegebiet Donautal umweltfreundlich zum Arbeitsplatz gelangen. Foto: Stefan Loeffler

     

    Die Testphase mit 50 Elektrorollern endet im Oktober. Unterstützt wird das Projekt von den Unternehmen Husqvarna, Noerpel, Teva und Uzin Utz, die in dieser Zeit spezielle Parkzonen auf ihren Firmengeländen ausweisen. Dr. Martin Müller: „Wer den Roller ordnungsgemäß auf diesen Flächen abstellt, bekommt Bonus-Minuten gutgeschrieben.“ Bereitgestellt werden die Fahrzeuge von der Stadt Ulm gemeinsam mit dem E-Scooter Produzenten Tier.

    Mit dem Reallabor der Universität Ulm soll der Klimaschutz im Industrie- und Gewerbegebiet vorangetrieben werden – mit Info-Veranstaltungen, Vorträgen zur E-Mobilität und verschiedenen Datenerhebungen und Auswertungen zur derzeitigen Verkehrssituation im Donautal. Unter anderem unterstützt das Team um Martin Müller die Stadt Ulm bei der Entwicklung eines Fahrradwegekonzepts für das Donautal.

    Angegliedert ist das vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) mit einer Million Euro geförderte Projekt an die „Initiative Donautal Connect“, ein Zusammenschluss ortsansässiger Unternehmen unter dem Dach des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW).

  • Klima Azubis legen wieder los – Reallabor Klima Connect macht junge Menschen zu Nachhaltigkeits-Botschaftern

    Klima Azubis legen wieder los – Reallabor Klima Connect macht junge Menschen zu Nachhaltigkeits-Botschaftern

    Warum ist unsere Ernährungsweise klimarelevant? Wie kann man Lebensmittel vor der Mülltonne retten? Und wie kann man sich insgesamt nachhaltiger verhalten, sowohl privat als auch im Beruf? Um diese und weitere Fragen geht es im Projekt Klima Azubis, das in diesem Jahr vom Reallabor Klima Connect der Universität Ulm mit Auszubildenden aus dem Industriegebiet Donautal durchgeführt wird. An sechs Samstagen werden noch bis Mitte November rund 20 Azubis der Stadtwerke Ulm, Teva, Wieland, Gardena, Noerpel und Utzin Utz in Sachen Nachhaltigkeit geschult.

    Das Ziel: Die jungen Erwachsenen sollen nicht nur selbst für das Thema sensibilisiert werden, sondern idealerweise gemeinsam und eigeninitiativ ein oder mehrere nachhaltige Projekte entwickeln, die sie im privaten Umfeld, in Vereinen oder bei ihren Arbeitgebern auch nach Ende des Kurses umsetzen. Das könnten etwa vegane Gerichte in der Kantine sein, die Einführung eines papierlosen Büros oder eine regelmäßige Putzete, erläutert Julia Bruckner, die im Reallabor Klima Connect ihre Doktorarbeit schreibt. „Wir erhoffen uns, dass die Azubis mit wachem Blick durch ihr Privat- und Berufsleben gehen und sich durch die Projekte langsam Verhaltensänderungen in ihren Unternehmen ebenso wie in ihrem Freundeskreis durchsetzen“, so Bruckner.

    Beim ersten Termin Ende April bekamen die Auszubildenden im Donauschwäbischen Zentralmuseum Grundlagen der Nachhaltigkeit vermittelt. „Die Azubis waren total motiviert und haben gleich unternehmensübergreifende Gruppen gebildet“, freut sich Julia Bruckner. Der zweite Projekttag fand bei Gardena im Industriegebiet Donautal statt. Dort ging es um Nachhaltigkeit und Biodiversität in Theorie und Praxis: Nach einem Vortrag führte ein Gärtner durch den Azubi-Garten mit Insektenhotel und gab Tipps zur richtigen Pflanzenwahl, zum Wassersparen und zu selbstgebauten Hochbeeten. Nach einem Besuch des Ulmer Wochenmarkts retteten die Auszubildende zusammen mit ehrenamtlichen Foodsavern Gemüse und Obst vor der Mülltonne – und lernten am Nachmittag alles rund um das Konzept Foodsharing. Bei den folgenden Terminen wird es um nachhaltigen Konsum, Mobilität, Energie sowie Wohnen gehen.

    2022 wurde das Projekt erstmals durchgeführt: vom Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung für Auszubildende aller Ulmer Unternehmen. In diesem Jahr hat das Reallabor übernommen und bietet das Projekt in erster Linie den Unternehmen im Donautal an, die sich auch im Reallabor Klima Connect engagieren.

    Über das Reallabor Klima Connect

    Wie kann das Ulmer Industrie- und Gewerbegebiet Donautal klimafreundlicher werden? Im 2021 gestarteten Reallabor Klima Connect der Universität Ulm soll in Zusammenarbeit mit der Hochschule Aalen mit Geschäftsleitungen und Beschäftigten ein Zukunftskonzept erarbeitet werden. Keimzelle ist die „Initiative Donautal Connect“, ein Zusammenschluss ortsansässiger Unternehmen unter dem Dach des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft. Das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert das Reallabor „Klima Connect Industriegebiet Donautal“ für drei Jahre mit rund einer Million Euro.

     

    Weitere Informationen
    Britta Stegen, Projektkoordinatorin Reallabor Klima Connect, Mail: britta.stegen@uni-ulm.de, Tel. (0731) 50 32 362.

     

    Text und Medienkontakt: Christine Liebhardt

    Als junge Forschungsuniversität widmet sich die Universität Ulm globalen Herausforderungen: 12 strategische und interdisziplinäre Forschungsbereiche orientieren sich an den übergeordneten Themen Alterung, Nachhaltigkeit, Technologie der Zukunft sowie Mensch und Gesundheit (www.uni-ulm.de/forschung). Die Forschungsstärke der Universität Ulm belegen hohe Drittmitteleinnahmen und zahlreiche große Verbundprojekte wie Sonderforschungsbereiche und ein Exzellenzcluster.
    1967 als medizinisch-naturwissenschaftliche Hochschule gegründet, verteilen sich heute mehr als 10 000 Studierende auf die Fakultäten „Medizin“, „Naturwissenschaften“, „Mathematik und Wirtschaftswissenschaften“ sowie „Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie“. Über 60 Studiengänge, darunter eine steigende Anzahl englischsprachiger Angebote, bieten hervorragende berufliche Perspektiven. Dabei ist die Universität Ulm international wie regional bestens vernetzt.
    Die Universität Ulm ist Motor und Mittelpunkt der Wissenschaftsstadt mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Kliniken der Maximalversorgung und Technologie-Unternehmen. Der Standort inmitten einer wirtschaftsstarken Region bietet exzellente Bedingungen für den Technologie- und Wissenstransfer.

    Im Mai 2018 ist die neue EU-weite Datenschutz-Grundverordnung in Kraft getreten, die eine Überprüfung datenschutzrechtlicher Regelungen nötig macht. Gerne möchten wir Ihnen weiterhin Pressemitteilungen und Medieneinladungen der Universität Ulm zusenden. Sollten Sie jedoch kein Interesse mehr an diesen Informationen haben, löschen wir Sie natürlich umgehend aus unseren Verteilern. Senden Sie hierzu bitte eine Mail mit dem Betreff „Abmeldung“ an die Adresse pressestelle@uni-ulm.de. Sollten wir keine Nachricht von Ihnen bekommen, belassen wir Ihren Kontakt zunächst in unseren Verteilern.

  • Ulm / Donautal: ENERGIEKONFERENZ 2023

    Ulm / Donautal: ENERGIEKONFERENZ 2023

    Nicht erst durch die starke Energiepreissteigerung 2022 beschäftigt sich donautalconnect mit der Energiesicherheit und Versorgung unseres Industriegebietes.
    Alle Infos hier: ENERGIEKONFERENZ 2023
    Oder hier in unserem Info-PDF

  • Alternative Antriebe für LKWs – Vortrag in der Mittagspause am 06.12.2022:

    Alternative Antriebe für LKWs – Vortrag in der Mittagspause am 06.12.2022:

    Was bedeuten alternative Antriebe und erneuerbare Energien für die Logistikbranche? Wie sehen aktuelle Lösungen aus? Welche Technologie wird sich durchsetzen? – Unsere Vorträge informieren über den derzeitigen Stand der Technik und stellen ein aktuelles Projekt der Noerpel-Gruppe vor. In lockerer Atmosphäre, bei Getränken und einem kleinen Imbiss, haben Sie anschließend die Gelegenheit zum Austausch mit den Rednern und untereinander.

    Dienstag, 06.12.2022

    C.E. Noerpel GmbH Ernst-Abbe-Str. 22, 89079 Ulm
    12:00 Uhr – 14:00 Uhr

    Vortragende:

    • Dr.-Ing. Frank Steinert Abteilungsleiter Fahrzeugsysteme Fraunhofer- Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI, Herausforderungen rund um elektrische Nutzfahrzeuge
    • Viktoria Wessel, Nachhaltigkeitsmanagerin der Noerpel-Gruppe, Erkenntnisse aus einer Machbarkeitsstudie zur Nutzung alternativer Antriebe bei Noerpel

    Hier geht es direkt zur Anmeldung

  • Best Practices zur E-Mobilität – Runder Tisch in der Mittagspause am 27.09.22

    Best Practices zur E-Mobilität – Runder Tisch in der Mittagspause am 27.09.22

    Der nächste Runde Tisch in der Mittagspause über Best Practice Ansätze zur E-Mobilität von Unternehmen im Industriegebiet Donautal steht an:

    Am Dienstag, den 27.09.22 treffen wir uns von 12:00 bis 14:00 Uhr in der Seeberger Genusswelt,
    Hans-Lorenser-Straße 20, 89079 Ulm.

    In lockerer Atmosphäre, bei Getränken und einem Mittagsimbiss wird Jana Eichenlaub (Teamlead Mobility, Husqvarna Group) Erfahrungen der Husqvarna Group im Bereich E-Mobilität teilen. Die Gesprächsrunde bietet Leitenden von Fuhrparks dabei die Gelegenheit zum firmenübergreifenden Austausch.

    Der runde Tisch widmet sich insbesondere folgenden Themen:

    • Planung der Ladeinfrastruktur
    • Umgang mit Hemmnissen bei der Beschaffung
    • Inanspruchnahme von Förderungen
    • Gestaltung des Abrechnungssystems
    • Kooperation mit anderen Firmen

    Wenn Sie dabei sein wollen senden Sie bitte eine formlose E-Mail an julia.bruckner@uni-ulm.de oder melden Sie sich über das Formular auf der Projekt Website an.

  • Hoch hinaus bei Magirus

    Hoch hinaus bei Magirus

    42 Meter ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende mit der Drehleiter hoch hinauf in den Himmel. Ein krönender Abschluss des Besuchs der Initiative Donautal-Connect bei Magirus, dem Marktführer für Feuerwehrdrehleitern und renommierten Hersteller von Löschfahrzeugen, Rüst- und Gerätewagen, Speziallösungen, Pumpen und Tragkraftspritzen. Das war zwar nicht ganz so hoch wie bei der Weltrekord-Drehleiter, die es auf stolze 68 Meter bringt. Doch „ab 32 Metern ist es egal, dann wird es nicht mehr schlimmer“, so Geschäftsführer Thomas Hilse augenzwinkernd.

    Mehr als 20 Teilnehmer hatten sich an diesem Morgen bei Magirus eingefunden die erwartete ein umfangreiches Programm erwartete. Den Auftakt machte Thomas Hilse mit der Vorstellung seines Unternehmens. Für echte Ulmer ist Magirus ein fester Begriff. Schließlich hatte der Ulmer Feuerwehrmann Conrad Dietrich Magirus vor 150 Jahren die „Ulmer Leiter“ Leiter entwickelt: Eine zweirädrige Schiebleiter mit einer Steighöhe von bis zu 14 Metern. Sie war damals eine echte Revolution. Denn erstmals konnte eine Leiter im Freistand bestiegen und im ausgezogenen Zustand bewegt werden. Doch für was Magirus heute alles steht, davon wissen die wenigsten Ulmer tatsächlich alles. So fertigt das Unternehmen nicht nur Drehleitern und klassische Feuerwehrfahrzeuge, sondern ein breites Spektrum an weiteren Produkten: von geländegängigen und leichten allradgetriebenen kleinen Fahrzeugen bis hin zum Dragon, einem Spezial-Fahrzeug für die Flughafenfeuerwehr. Der 40-Tonner fasst tausende Liter Löschmittel und beschleunigt trotzdem in 18 Sekunden von 0 auf 100. Zunehmend sind aber auch Löschroboter im Trend. Etwa der „Wolf“, der zuletzt beim Brand des Sprengplatzes im Berliner Grunewald eingesetzt wurde. Mit seiner Hilfe konnte die Temperatur am Brandort gesenkt werden, ohne Menschen in Gefahr zu bringen. Jedes Feuerwehrfahrzeug ist eine Einzelanfertigung und speziell für die Anforderungen des jeweiligen Auftraggebers konfiguriert. Vom ersten Gespräch bis zur Auslieferung des fertigen Fahrzeugs können so bis zu zwei Jahre ins Land gehen.

     

     

    Auf großes Interesse stieß auch der zweite Vortrag, in dem Klaus Eder, Geschäftsführer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm, die Gasmangel-Lage und die Strompreisentwicklung mit der regionalen Brille betrachtete. Er machte deutlich, vor welchen Herausforderungen die Stadtwerke aktuell stehen und wie sich diese Krise für die Bürgerinnen und Bürger, aber insbesondere auch für die Unternehmen im Ulmer Donautal auswirken könnte. In diesem Zusammenhang forderte er einen massiven und schnellen Ausbau regenerativer Energien, gerade auch durch neue PV-Anlagen auf den Dachflächen von Unternehmen. Dabei wiesen er und Andreas Burkhard, General Manager Teva Deutschland & Österreich und Sprecher der Initiative Donautal-Connect auch auf die Aktivitäten des Reallabors KlimaConnect im Industriegebiet Donautal hin. Dieses mit Unterstützung der Initiative zustande gekommene und öffentlich geförderte Projekt soll im Dreiklang aus den Bereichen Mobilität (Uni Ulm), Treibhausgas-Bilanzierung (Uni Ulm) und Energieeffizienz, Klimaanpassungsmaßnahmen und Ökologie (HS Aalen) eine übergreifende Klimaschutzstrategie für das Industriegebiet erarbeiten.

    Daneben stellte Andreas Burkhard auch die weiteren Aktivitäten der Initiative Donautal-Connect vor und rief die Unternehmen im Industriegebiet zur aktiven Mitarbeit auf, um die Attraktivität dieses ältesten und größten Industriegebiets in Ulm künftig deutlich zu steigern.

     

     

    Wie ein maßgeschneidertes Feuerwehrfahrzeug entsteht, davon machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende selbst ein Bild: Beim Rundgang durch die Fertigung konnten sie am Ende nachvollziehen, warum es etwas länger dauert, solch ein Fahrzeug herzustellen. Denn tatsächlich gleicht keines dem anderen. Und jedes für sich ist vollgestopft mit allem, was man für den jeweiligen Einsatzzweck bei der Feuerbekämpfung braucht – ein echtes Meisterstück aus Ulm.

  • Vortrag am 20.06.22 um 12 Uhr: E-Mobilität im Unternehmen

    Vortrag am 20.06.22 um 12 Uhr: E-Mobilität im Unternehmen

    Sie möchten mehr darüber erfahren, wie die Mobilität der Zukunft in Ihrem Unternehmen vorangetrieben werden kann? Dann laden wir Sie herzlich zu einer spannenden Veranstaltung in der Mittagspause ein: Die Vorträge informieren über die aktuellen Fragen zur E-Mobilität in Unternehmen und richtet sich an Geschäftsführende und Leitende von Fuhrparks. In lockerer Atmosphäre, bei Getränken und einem kleinen Imbiss, haben Sie anschließend die Gelegenheit zum Austausch mit den Rednern und untereinander.

    Vortragende:

    Lukas Minnich, Oeko-Institut Darmstadt: Die elektrische Pkw-Flotte – stärkster Hebel für die klimafreundliche Unternehmensmobilität?

    Manuel Meishammer, SWU: Lösungsvorschläge für die Ladeinfrastruktur in der Industrie

    Georgios Papadopoulos, Fuhrparkmanager Uzin Utz AG: Herausforderungen der E-Mobilität im Fuhrparkmanagement bei Uzin Utz

    Reallabor Klima Connect – Initiative Donautal-Connect – Der Mittelstand. BVMW e.V.

    Weitere Informationen …

    Hier können Sie sich anmelden.

  • Nie wieder hungrig im Industriegebiet Donautal

    Nie wieder hungrig im Industriegebiet Donautal

    Die mangelhafte Nahversorgung war eines der Themen, die in der letztjährigen Umfrage der Initiative Donautal Connect von einer Mehrzahl der teilnehmenden Mitarbeiter im Industriegebiet Donautal bemängelt wurde. Um hier für mehr Übersicht zu sorgen, steht ab sofort auf der Donautal Connect-Website unter https://donautal-connect.de/nie-wieder-hungrig/ eine interaktive Karte zur Verfügung, die die bestehenden Angebote außerhalb der Firmenrestaurants und Kantinen anzeigt. Neben stationären Imbissständen und Restaurants sind hier auch Lieferdienste sowie mobile Angebote wie etwa Foodtrucks abrufbar, die nur zu bestimmten Tagen und Zeiten an unterschiedlichen Orten Station machen. „Schon der erste Blick auf diese Karte zeigt, dass das Angebot derzeit immer noch übersichtlich ist. Unser Ziel ist es deswegen, gezielt weitere Anbieter zu motivieren, auch im Industriegebiet Donautal aktiv zu werden – insbesondere auch die mit mobilen Essensangeboten. Interessenten können sich deswegen über unsere Website direkt bei uns melden. Das gilt auch für alle, die noch nicht auf der Karte verzeichnet sind“, erklärt Julian Utz, Vorstand der Uzin Utz AG und einer der Sprecher der Initiative.
    Neben dem Ausbau des kulinarischen Angebots lotet die Initiative Donautal Connect auch weiterhin Möglichkeiten aus, Einkaufsmöglichkeiten im Industriegebiet zu schaffen. „Hier verzeichnen wir auf Anbieterseite durchaus Interesse. Allerdings sind die Einstiegshürden für die Ansiedlung etwa eines Supermarktes deutlich höher als bei einem Foodtruck“, erläutert Karl-Heinz Raguse vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft BVMW, unter dessen Dach die Initiative arbeitet.

    Reallabor KlimaConnect untersucht Radverkehr und E-Mobilität

    Auch das mit öffentlichen Mitteln geförderte Reallabor KlimaConnect im Industriegebiet Donautal hat inzwischen seine Arbeit aufgenommen. Das Forschungsprojekt der Universität Ulm, das ebenfalls mit Unterstützung von Do-nautal Connect initiiert wurde, fokussiert sich dabei zunächst auf die Themen „Fahrradverkehr“ und „Elektromobilität“. So sollen mithilfe einer Erreichbarkeitsanalyse gezielt Vorschläge für den Aufbau eines Radwegenetzes und den Ausbau des Donauradwegs gemacht werden, über den täglich zahlreiche Mitarbeiter ins Industriegebiet zur Arbeit fahren. Dazu gehört auch eine Verkehrszählung auf dieser stark frequentierten Strecke. Die Ergebnisse sollen zudem direkt in die entsprechenden Planungen der Stadt Ulm einfließen. Parallel dazu wird in Zusammenarbeit mit interessierten Unternehmen und den SWU Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm eine Erhebung zum Thema Ladeinfrastruktur durchgeführt, um den tatsächlichen Bedarf und die Positionierung von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Ladenmöglichkeiten festzustellen. „Neben diesen beiden konkreten Themen stehen weitere auf unserer Agenda. Dazu gehören beispielsweise die dezentrale Erzeugung und Verteilung von Energie beispielsweise durch PV-Anlagen auf den industriellen Gebäuden. Aber auch über aktuelle Fragen wie etwa zum Hochwasserschutz denken wir derzeit nach“, erklärt Professor Martin Müller, Leiter des Projekts „Klima Connect“ und des Instituts für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Ulm.

    Kontaktdaten:
    Initiative Donautal Connect im BVMW
    Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V.
    Koordination: Karl-Heinz Raguse
    Tel.: +49 731 9717 155
    karl-heinz.raguse@bvmw.de

    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
    Press’n’Relations GmbH – Uwe Pagel
    Magirusstraße 33 – 89077 Ulm
    Tel.: +49 731 962 87-29
    upa@press-n-relations.dehttps://press-n-relations.com

  • Prima Klima im Industriegebiet: Reallabor will nachhaltiges Handeln und Klimaschutz im Donautal voranbringen

    Prima Klima im Industriegebiet: Reallabor will nachhaltiges Handeln und Klimaschutz im Donautal voranbringen

    Wie kann das Ulmer Industrie- und Gewerbegebiet Donautal klimafreundlicher werden? In einem neuen Reallabor der Universität Ulm soll mit Geschäftsleitungen und Beschäftigten ein Zukunftskonzept erarbeitet werden. Keimzelle ist die „Initiative Donautal Connect“, ein Zusammenschluss ortsansässiger Unternehmen unter dem Dach des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW). Das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) fördert das neue Reallabor „Klima Connect Industriegebiet Donautal“ für drei Jahre mit rund einer Million Euro.

    „Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft tragen Reallabore ‚made in BW‘ mit ihren Projekten einen entscheidenden Teil zum Klimaschutz bei. Mit dem Reallabor „Klima Connect“ leistet die Universität Ulm auch einen wertvollen Beitrag, indem das Projekt eine übergreifende Klimaschutzstrategie für das Industriegebiet Donautal mitentwickelt. Des Weiteren werden dort zielführende Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele in den Bereichen Energie, Wärme, Mobilität, Bildung und Infrastruktur erarbeitet, die langfristig auf den Erhalt des Klimas einzahlen“, sagt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zum neuen Reallabor.

    Industrie- und Gewerbegebiete gelten eher selten als Vorbilder in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Auch im Ulmer Donautal, das an ein Naturschutzgebiet grenzt, verfügen noch nicht alle Betriebe über ein Klimaschutzkonzept. Darüber hinaus zeigt eine Erhebung von Donautal Connect und der Universität Ulm: Über 80 Prozent der 20 000 Beschäftigten fahren mit dem privaten PKW zur Arbeit. Trotz Anbindung des Gewerbegebiets an den öffentlichen Nahverkehr nehmen sie so oftmals Staus im Berufsverkehr in Kauf. Diese Ausgangslage macht das Gewerbegebiet zum optimalen Standort des neuen Reallabors „Klima Connect“. Ansässige Branchen umfassen metallbearbeitende Betriebe, den Maschinen- und Nutzfahrzeugbau, Logistik- und Baustoffunternehmen sowie die Lebensmittel- und Pharmaindustrie. „Gemeinsam mit Unternehmensleitungen und Beschäftigten wollen wir eine übergreifende Klimaschutzstrategie für das Donautal bis 2030 erarbeiten“, erklärt Professor Martin Müller, Leiter des Projekts „Klima Connect“ und des Instituts für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Ulm.

    Klimaschutz soll nicht am Werkstor enden

    Die Besonderheit des Formats: Arbeitgeber und Arbeitnehmer werden bereits in die Entwicklung der Realexperimente einbezogen, die den Weg zu einem nachhaltigeren Donautal ebnen. Dieses persönliche Engagement soll letztlich zu mehr Handlungskompetenz im Klimaschutz beitragen. Aktionsfelder reichen von Energieeinsparungen bis zu neuen Mobilitätskonzepten. Insgesamt soll das Reallabor einen so genannten Spillover-Effekt in andere Lebensbereiche erreichen. „Klimaschutz erfordert den Austausch über Unternehmensgrenzen hinweg. Das Reallabor bietet ideale Bedingungen, um verschiedene Maßnahmen zu diskutieren und sogar auszuprobieren“, erklärt Michael Hiete, Professor für Wirtschaftschemie an der Universität Ulm.

    Um die heterogene Gruppe der Beschäftigten im Donautal zu nachhaltigem Handeln für den Klimaschutz zu motivieren, wurde das Reallabor sorgfältig konzipiert. Am Anfang stehen Workshops mit der Initiative Donautal Connect: Dieser Zusammenschluss ansässiger Unternehmen bemüht sich um eine höhere Standortattraktivität und gemeinsame Mobilitätslösungen. „Wir haben im Grunde alle dieselben Probleme, große Unternehmen genauso wie mittlere und kleine. Deswegen haben wir uns zusammengeschlossen, um unsere Interessen zu bündeln, mit einer Stimme zu sprechen und Synergien durch gemeinsame Projekte zu erschließen“, fasst Andreas Burkhardt zusammen, Geschäftsführer des Arzneimittelherstellers Teva und einer der Initiatoren dieser im weiten Umkreis bislang einzigartigen Initiative.

    Fahrradmobilität als wichtiges Aktionsfeld

    Bereits im Vorfeld wurden Arbeitgeber- und -nehmer über ihr Mobilitätsverhalten, zu den Punkten Nahversorgung und Infrastruktur sowie zu ihren Einstellungen zum Klimaschutz und -wandel befragt. Dabei hat sich unter anderem das große Potenzial der Fahrradmobilität gezeigt. Bisher ist das Donautal allerdings noch nicht optimal an Fahrradwege angebunden. Im Industriegebiet selbst gibt es nur einen einzigen Radweg. „Planungen für Fahrradwege sind ein ideales Anwendungsfeld für unser Reallabor. Die Akteure im Donautal haben ganz unterschiedliche Interessen: Mitarbeitende wollen schnell und sicher zu ihrem Arbeitsplatz gelangen, LKWs benötigen Stell- und Rangierfläche – und auch auf den Werksgeländen müssen für die Fahrradmobilität womöglich Veränderungen vorgenommen werden“, erläutert Professor Müller. Aber auch andere Beispiele wie die Erstellung eines gemeinsamen Klimaschutzkonzepts sind im Reallabor denkbar, wobei auf bestehenden Einzelinitiativen aufgebaut werden soll.

    Insgesamt fördert das Format Reallabor den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Das Institut für Nachhaltige Unternehmensführung steuert seine mehrjährige Erfahrung mit dem Textil-Reallabor „Dietenheim zieht an“ bei. Expertise zur kommunalen Klimaanpassung und zu übergreifenden Energiekonzepten kommt von den Professuren für Wirtschaftschemie (Universität Ulm, Professor Michael Hiete) und erneuerbare Energien (Hochschule Aalen, Professorin Martina Hofmann). Weitere Akteure im Reallabor reichen von der Stadt Ulm bis zum Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (unw). In den kommenden drei Jahren werden die Aktivitäten und Ergebnisse von „Klima Connect“ in die Lehre des Master-Studiengangs Nachhaltige Unternehmensführung an der Universität Ulm einfließen. Die MWK-Förderung erfolgt über die Ausschreibung „Reallabor Klima“.

    Bildtext: Prof. Martin Müller leitet das Institut für Nachhaltige Unternehmensführung (Foto: Manfred Helzle)

  • Umfrageergebnisse „Wir wollen’s wissen“: Die Nahversorgung ist Thema Nummer 1 im Donautal

    Die Mehrzahl der Arbeitnehmer wird wohl auch in Zukunft nicht ohne weiteres auf den PKW für die Fahrt zur Arbeit verzichten wollen. Das ist eines der Ergebnisse der Umfrage „Wir wollen’s wissen“, die die Entscheider-Initiative Donautal Connect mit Unterstützung der Ulmer Universität und der Stadt Ulm im September gestartet hatte. Daneben vermissen die Befragten vor allem Angebote im Bereich der Nahversorgung wie Einkaufsmöglichkeiten, Bäcker oder Restaurants. Bei der Frage nach der Parkplatzsituation fällt auf, dass hier vor allem eine zu geringe Anzahl von Parkplätzen mit Ladestationen für Elektroautos bemängelt wird. „Das deutet darauf hin, dass die Elektromobilität auch in der Breite unserer Belegschaften ein wesentliches Thema geworden ist“, erklärt Andreas Burkhardt, Teva-Geschäftsführer und einer der Initiatoren der Initiative Donautal connect. Insgesamt haben sich bis dato mehr als 3.600 der im Donautal Beschäftigten an der Umfrage beteiligt. Auf Basis der Antworten planen Donautal Connect und die Stadt Ulm nun die Umsetzung einer Reihe von konkreten Maßnahmen. Zu den Ergebnissen …

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